Arbeiten am nördlichen Querhaus
Hinter dem Gerüst am nördlichen Querhaus verbirgt sich die aus dem 14. Jahrhundert stammende Peter- und Paulskapelle. Durch ihre Lage auf der Nordseite des Münsters bildeten sich typische Schäden: Die Feuchtigkeit durch Besiedelungen von Moosen und Flechten führte zu offenen Fugen und Absanden bis hin zum Verlust von Bauteilen wie Krabben. Insbesondere die Maßwerkbalustrade und die beiden Eckfialen zeigten so starke Schäden, dass dringend gehandelt werden musste.
Im Jahr 2026 gehen die umfassenden Restaurierungsmaßnahmen weiter: Die Steine werden gereinigt und die offenen Fugen und Risse geschlossen sowie die Wasserableitung wiederhergestellt. Die beiden Eckfialen waren so stark beschädigt, dass sie leider nicht erhalten werden können, sondern in der Werkstatt neu gehauen werden müssen. Sie wurden bereits ausgebaut. Durch die fehlenden Eckstützen wird die Balustrade nun durch eine Behelfskonstruktion gestützt.
Die Arbeiten an der Peter- und Paulskapelle werden großzügig von der Paul Mathis-Stiftung unterstützt.







