Maßnahmen am Hauptturm

 
 
Während der Turmhelm des Freiburger Münsters seit 2018, nach Ende der großen Münsterspitzensanierung, ohne Gerüst in frischem Glanz erstrahlt, muss voraussichtlich ab 2027 weiter unten im Bereich des Oktogons  Hand angelegt werden. Das Oktogon meint jenen Übergang zwischen dem massiven Turmunterbau mit seinem quadratischen Grundriss und dem Oberbau mit dem filigranen Turmhelm, der auf einem Achteck basiert. Das Oktogon ist das Verbindungsstück von Ober- und Unterbau – unterhalb des Turmhelms und oberhalb des Glockenstuhls. Diesem Bereich, unterhalb der Stelle, an der man 2018 geendet hat, müssen sich die Steinmetze, Restauratorinnen und weitere Expertinnen sowie Experten nun verstärkt widmen. Die Bauteile sind der Witterung stark ausgesetzt und aufgrund ihrer Höhe und filigranen Ausgestaltung schadensanfällig.
 
Die Freiburger Münsterbauhütte steckt derzeit mitten in den Planungen und Vorbereitungen für die Sanierung des Oktogons. Zum einen wird das Gerüst detailliert geplant, zum anderen werden Voruntersuchungen und Bestandsaufnahmen vorgenommen und Schäden kartiert. Erfreulicherweise sind nur Teileinrüstungen geplant, zu einer Kompletteinrüstung des Turms wird es zu keinem Zeitpunkt kommen.